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Therapie

Magnetfeldtherapie (PEMF) — ergänzendes, nicht-invasives Verfahren

Pulsierende Magnetfelder als ergänzende Therapie in Köln-Rodenkirchen bei Schmerzen und nach Verletzungen.

Magnetfeldtherapie (PEMF) — ergänzendes, nicht-invasives Verfahren
Was ist pulsierende Magnetfeldtherapie (PEMF)?

Das Verfahren

Was ist pulsierende Magnetfeldtherapie (PEMF)?

Die Magnetfeldtherapie nutzt gezielte, pulsierende elektromagnetische Felder auf verletzte oder schmerzhafte Bereiche. Sie wird häufig eingesetzt bei verzögerter Knochenheilung, arthrotischen Beschwerden, Weichteilproblemen und zur postoperativen Unterstützung. Während der Behandlung liegen die Patienten, die Applikatoren werden auf dem betroffenen Bereich positioniert.

Einordnung und Anwendungskontext

Hintergrund

Einordnung und Anwendungskontext

Die pulsierende Magnetfeldtherapie (PEMF) wird in der orthopädischen Praxis als ergänzendes Verfahren eingesetzt — insbesondere bei verzögerter Knochenheilung (Pseudarthrose), wo sie in Leitlinien als unterstützende Option benannt wird. Bei anderen Indikationen wie Arthrose oder Weichteilbeschwerden ist die wissenschaftliche Datenlage heterogen. Wir setzen die Magnetfeldtherapie daher gezielt als Baustein innerhalb eines individuellen Therapiekonzepts ein — nicht als alleinige Behandlung.

  • Ergänzendes Verfahren innerhalb eines individuellen Therapiekonzepts
  • Nicht-invasiv, ohne Nadeln und ohne Injektionen
  • In Leitlinien als unterstützende Option bei Pseudarthrose benannt
  • Kombinierbar mit Physiotherapie, Training und weiteren Verfahren

Was Sie erwartet

Die wichtigsten Vorteile der Magnetfeldtherapie (PEMF) — ergänzendes, nicht-invasives Verfahren auf einen Blick.

Nicht-invasive Anwendung

Externe Anwendung über Applikatoren — ohne Nadeln oder Injektionen.

Ergänzend bei Knochenheilung

Bei verzögerter Knochenheilung (Pseudarthrose) nennen Leitlinien PEMF als unterstützende Option.

Im Einzelfall abgewogen

Bei Arthrose und Weichteilbeschwerden ist die Studienlage uneinheitlich. Ob die Magnetfeldtherapie sinnvoll ist, entscheidet der Arzt nach Untersuchung und Befund.

Gut kombinierbar

Lässt sich mit anderen konservativen Therapien kombinieren.

Ablauf der Behandlung

Die Behandlung erfolgt individuell nach Diagnose und klinischem Befund.

  1. Ärztliche Untersuchung zur Indikationsstellung

    Diagnostik & Indikation

    Ärztliche Untersuchung und Feststellung der Eignung für die Magnetfeldtherapie.

  2. Magnetfeldtherapie-Behandlung

    Behandlung

    Sitzung im Liegen mit Applikatoren auf dem betroffenen Bereich, 10–30 Minuten pro Sitzung.

  3. Verlaufskontrolle zur Magnetfeldtherapie

    Verlaufskontrolle

    Regelmäßige Überprüfung des Therapiefortschritts und Anpassung der Behandlung.

Einsatzgebiete

  • Verzögerte Frakturheilung

    Unterstützung der Knochenheilung bei langsam heilenden Brüchen.

  • Postoperative Regeneration

    Begleitende Therapie nach orthopädischen Eingriffen.

  • Kniearthrose

    Ergänzende Anwendung nach ärztlicher Abklärung. Die Studienlage bei Arthrose ist uneinheitlich.

  • Chronische Sehnenbeschwerden

    Ergänzende Anwendung bei Tendinopathien nach ärztlicher Abklärung. Die Studienlage ist uneinheitlich.

Die pulsierende Magnetfeldtherapie setzen wir bei Ortho4Sport als ergänzenden Baustein ein, nicht als alleinige Behandlung. Bei verzögerter Knochenheilung nennen Leitlinien sie als unterstützende Option; bei Arthrose und Sehnenbeschwerden ist die Studienlage uneinheitlich. Deshalb klären wir vor jeder Anwendung im Gespräch, ob sie im Einzelfall sinnvoll ist.

Prof. Dr. med. Oliver Tobolski

Prof. Dr. med. Oliver Tobolski

Ärztlicher Direktor · Chirurg und Sportmediziner, Schwerpunkt Sportorthopädie

Häufige Fragen

Antworten auf die häufigsten Fragen zur Magnetfeldtherapie (PEMF) — ergänzendes, nicht-invasives Verfahren.

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